Die craniomandibuläre Dysfunktion
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Die CMD ist eine Erkrankung des Kiefergelenks, die sich fast schon zu einer Volkskrankheit entwickelt. Viele Menschen leiden unter den verschiedensten Symptomen (siehe auch weiter unten), die sie erst mal nicht in Zusammenhang mit Kiefergelenk und Wirbelsäule bringen. Ist die Biodynamik des Kiefergelenks aber gestört, so kann es den Gesundheitszustand des Patienten erheblich beeinträchtigen. Die Ursachen sind meist: falscher Biss, verlorener Biss, zu hoher Zahnersatz oder zu niedriger Zahnersatz, sowie kieferorthopädische Maßnahmen. Hat man die craniomandibuläre Dysfunktion bei Ihnen diagnostiziert, so kann mit der Schienenherapie begonnen werden. Voraussetzung für die Schienentherapie ist die Ermittlung der therapeutischen Position des Unterkiefers. Dazu werden mittels computergestützter Bewegungsanalyse des
Kiefergelenks die Bewegungsspuren des Unterkiefers dreidimensional aufgezeichnet, die therapeutische Position innerhalb des funktionellen Gelenkraums bestimmt (Bissnahme mit dem Computer) und die biodynamische Schiene nach Christiansen im Variocomp computeranalog hergestellt. Begleitend dazu wird in unserer Praxis die Matrixtherapie durchgeführt oder interdisziplinär mit Orthopäden und Physiotherapeuten zusammengearbeitet. Das Zusammenspiel der Oberkiefer- und Unterkieferzähne nennen wir Okklusion. Wenn Sie den Unterkiefer nur schließen, bezeichnen wir dies als statische Okklusion. Dabei sollten alle Zähne gleichzeitig und gleichmäßig in Kontakt zueinander treten. Rückenschmerzensind mehr oder minder starke Schmerzen des Rückens, die ganz unterschiedliche Ursachen haben können. Mittlerweile sind 80% aller Rückenschmerzen auf die Fehlfunktion der Kiefergelenke zurückzuführen oder durch einen falschen Biss. Diese Schmerzen können ausstrahlen und führen so zu Schulterschmerzen, Nackenschmerzen und Kopfschmerzen ("verspannter Nacken"). Auch eine Beeinträchtigung der Arme und Beine(Taubheitsgefühl, Kribbeln) durch die Ausstrahlung der Schmerzen wir häufig beobachtet.Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen und Migräne:pochende und hämmernde Schmerzen meist im Schläfenbereich. Die Migräne wird oft von einer Überempfindlichkeit gegen Licht, Geräusche und auch Gerüche begleitet . Migräne, ausgelöst durch die craniomandibuläre Dysfunktion, kann und sollte behandelt werden, da der Betroffene einem hohen Leidensdruck ausgesetzt ist. In manchen Fällen treten kurz vor der Migräneattacke und dem Kopfschmerz Sehstörungen auf. Man kann dann von einer "Migräne mit Aura" sprechen. Augenflimmern, Schleier, Schlieren können vor dem Auge erscheinen, "blinde" Flecken im Gesichtsfeld, so dass man nicht mehr richtig lesen und sehen kann. Es kommt auch zum bekannten, "Kribbeln" in den Armen, Lähmungserscheinungen in Beinen und Armen, Sprachstörungen oder Schwindel.Schwindel und Gleichgewichtsstörungen: Der Schwindel ist eine Gleichgewichtsstörung, die sich beim Betroffenen in einem Gefühl des Drehens oder Schwankens niederschlägt. In manchen Fällen kommen weitere Symptome der Gleichgewichtsstörung, wie Übelkeit, Schwanken oder Taumeln, Erbrechen, Schweißausbrüche oder Schwarzsehen hinzu. Der Schwindel tritt häufig nach plötzlichem Aufstehen (sog. Lagerschwindel) oder schnellem Drehen des Kopfes auf. Treten neben dem Schwindel auch Sehstörungen, Ohrgeräusche oder Kiefergelenksknacken oder Schmerzen im Kiefergelenk auf, sollten Sie auf alle Fälle an CMD denken. Zähneknirschen, Kiefergelenksknacken, Zahnlockerungen: Nachts sollte der Kiefer ruhen. Tut er das nicht, Mahlen die Zähne aufeinander, Sie Knirschen mit den Zähnen oder Beissen die Zähne fest aufeinander. Die Folge: massive Verspannungen im Kiefer, Zahnabrieb, eventuell schon Zahnlockerungen und empfindliche Zahnhälse. Ursachen: neben hoher psychischer Belastung (Stress) können auch schief sitzende Zähne, Zahnlücken, schlecht angepasste Füllungen oder falscher Zahnersatz die Auslöser sein. Die daraus resultierende Verschiebung des Kiefers macht sich dann nicht mehr nur an den Zähnen bemerkbar, sondern geht mit den schon bereits mehrfach erwähnten Symptomen, wie starke Verspannungen im Nacken oder Rücken, Beschwerden an der Wirbelsäule oder Ohrenschmerzen einher. Therapie: Grundlegend besteht die computergestützte Therapie der Kiefergelenkerkrankung darin, durch eine über den Zähnen befestigte Schiene die Fehlstellung des Gelenks zu beheben. Dabei wird durch Einbiss in die Vertiefungen der Schiene das Gelenkköpfchen in eine optimale Stellung zentriert. Der Erfolg dieser Methode hängt prinzipiell davon ab, wie genau eine dreidimensionale Verlagerung des Gelenkkopfes gemessen und wie genau diese Messung in die Schiene umgesetzt werden konnte. Der Condylocomp, als berührungslos, gelenknah aufzeichnendes Messgerät stellt die dreidimensionale Gelenkfunktion mit hoher Genauigkeit dar. Die Messungen erzeugen keine gesundheitliche Belastung. Angeschlossen an das Diagnosegerät ist der Variocomp. Er kann in die Aufzeichnungen des Patienten eingeschaltet werden, so dass auf diese Weise die Modelle des Patienten computeranalog zu dessen tatsächlichen Unterkieferbewegungen geführt werden können.
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| Infos für unsere Patienten
Praxis für Zahnheilkunde - Zahnarzt Gerd Christiansen |
Portal für Zahnärzte und Ärzte
CMD-Compact: |
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Unsere Bücher zum Thema:"Nie wieder verlorener Biss"erschienen im Januar 2009 Preis: 98,00 EUR "Das Kiefergelenk verstehen"erscheint im Sommer 2012 Preis: 179,00 EUR
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HERZLICH WILLKOMMEN bei CMD-COMPACT, dem Info-Portal für Zahnärzte und Ärzte.
So erreichen Sie uns: CMD - Compact Telefon Praxis für Patienten: +49 841 3 40 82 E-Mail: info@cmd-compact.de
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Die optoelektronische Darstellung der manuellen Funktionsanalyse. Kursserie für die Kiefergelenksdiagnostik und für die Schienentherapie.
Hier spricht der Praktiker. ZA Gerd Christiansen vermittelt in seinen Kursen profundes, in 27 Jahren intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie erworbenes Wissen. Mit viel Engagement und Herzblut stellt er sein Konzept zur optoelektronischen Darstellung der manuellen Funktionsanalyse vor. Dabei werden bestehende zahnärztliche Denkmodelle hinterfragt. Wissen aus der Orthopädie und Allgemeinmedizin wird integriert. Mit Hilfe eines optoelektronischen Messystems werden präzise Aufzeichnungen der Kiefergelenkbahnen zur Diagnostik und Therapie erstellt.
Nach einer herzlichen Begrüßung und gestärkt mit einer Tasse Kaffee beginnt der Kurs in den Räumen der Praxis von Zahnarzt Gerd Christiansen. Man kann die Begeisterung Gerd Christiansens für sein Fach deutlich spüren, wenn er über die Anatomie und die Funktion des Kiefergelenks spricht. Für ihn ist es eine Selbstverständlichkeit dabei über den zahnmedizinischen Tellerrand hinauszuschauen. Aus der Orthopädie ist bekannt, dass jedes gesunde Gelenk einen physiologischen funktionellen Gelenkraum aufweist. Dieser Raum lässt sich am Kiefergelenk bis zu einem gewissen Grad durch den Behandler komprimieren. Ist der Gelenkraum reduziert, kommt es somit zu einer Einschränkung der Bewegungskapazität und unter Umständen zu Schmerzen. Das Kiefergelenk läßt sich also passiv nach dorsal, kranial und medial manipulieren. Dabei weichen die Werte für den Kiefergelenkerkrankten charakteristisch von den Aufzeichnungen für den Kiefergelenkgesunden ab.Gerd Christiansen wird nicht müde zu betonen, daß die Anatomie des Kiefergelenks und der funktionelle Gelenkraum dreidimensional sind. So ist auch eine geringgradige Verlagerung der Diskus- Kondylusrelation in der Transversalebene eine mögliche Ursache für Tinnitus und Auslöser für manche Symptome der Craniomandibulären Dysfunktion.
Aber wie groß ist dieser funktionelle Gelenkraum normalerweise? Wie sind die Dimensionen von Diskus, Kondylus und der Fossa des Kiefergelenks beschaffen? Wie schützt die Okklusion den funktionellen Gelenkraum? Wie korreliert die Präzision im Bereich der Okklusion mit der passiven Beweglichkeit des Kiefergelenks?
Mit diesen Fragen führt Gerd Christiansen seine Zuhörer immer weiter in sein Konzept zur optoelektronischen Darstellung der manuellen Funktionsanalyse ein. Sowohl der Kiefergelenkgesunde, als auch der Kiefergelenkerkrankte können mit hoher Genauigkeit die habituell eingenommene Kontaktsituation (HIKP) reproduzieren. Die Abweichung zwischen zwei mit einem präzisen Messystem ( z.B. Condylocomp®, Freecorder®) gemessenen Positionen (HIKP) liegt in der Regel unter 0,04mm im Bereich der Messmarker.
Gerd Christiansen hat diese Interkuspidationskonstanz an vielen hundert Patienten im laufe der Jahre gemessen und dokumentiert. Sowohl die Konstanz der HIKP, als auch der passive Gelenkraum, als auch die Bewegungen der Kiefergelenke sind mit Hilfe geeigneter Verfahren exakt und reproduzierbar messbar. Daraus entstanden ist die Systematik der „Bissnahme subjektiver erster Kontakt“.
Damit das neue Wissen nicht nur ein theoretisches bleibt, misst Gerd Christiansen direkt am Kursteilnehmer sowohl mit Hilfe des Condylocomp® als auch des Freecorders® die Interkuspidationskonstanz und führt systematisch die Aufzeichnung der Kiefergelenkbahnen durch.
Wieviel Druck benötigt man um den retralen passiven Gelenkraum zu messen? Wie verhält es sich damit beim transversalen Gelenkraum? Welche Bahncharakteristika sind in den Aufzeichnungen zu erkennen? Sind Beschleunigungs- oder Abbremsphänomene zu beobachten? Kommt es zu einer Deviation oder zu einer Deflektion? Knackt das Gelenk? An welchem Punkt der Bahn findet das Knacken statt? Und vor allem, welche Rückschlüsse lassen sich daraus für die Diagnostik und die Therapie des Kiefergelenks ziehen?
Hier führt Gerd Christiansen das Verständnis für die Anatomie des Kiefergelenks, die Befunderhebung und die optoelektronische Aufzeichnung der Gelenkbahnen zu einer Einheit zusammen. Der Kreis schließt sich. Die anatomischen Strukturen bilden sich in den Kiefergelenkbahnen ab. Die Aufzeichnungen lassen Rückschlüsse auf mögliche pathologische Veränderungen in den Strukturen zu. Gleichzeitig eröffnet sich aber für den Zahnarzt die Möglichkeit präzise Korrekturen im Kiefergelenk über eine gezielte Veränderung der Okklusion zu erreichen.
Der Kursteil „Verständnis und Befunderhebung“ bei Gerd Christiansen gibt einen tiefen Einblick in die Welt des Kiefergelenks und macht Appetit auf den zweiten Kursblock. Dieser beinhaltet die „Interpretation“ pathologischer Bahnverläufe – Was passiert im Gelenk? – bis zur Ermittlung der exakten therapeutischen Position mit Demonstration der Herstellung der biodynamischen Schiene.