Die craniomandibuläre Dysfunktion - Fortbildungen für Zahnärzte und Ärzte im Bereich CMD bei Gerd Christiansen, Ingolstadt, Bayern.


CMD Therapie und CMD Therapeuten bundesweit

 

Grundlegend besteht die CMD-Therapie der Kiefergelenkerkrankung darin, durch eine über den Zähnen befestigte Schiene die Fehlstellung des Gelenks zu beheben. Dabei wird durch Einbiss in die Vertiefungen der Schiene das Gelenk-köpfchen in eine optimale Stellung zentriert. Der Erfolg dieser CMD-Therapie- Methode hängt prinzipiell davon ab, wie genau eine dreidimensionaleVerlagerung des Gelenkkopfes gemessen und wie genau diese Messung in die Schiene umgesetzt werden konnte. Der Condylocomp, als berührungslos, gelenknah aufzeichnendes Messgerät stellt die dreidimensionale Gelenkfunktion mit hoher Genauigkeit dar. Die Messungen erzeugen keine gesundheitliche Belastung.

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Deutsche Gesellschaft für Funktionstherapie e.V.

  • Zusammenschluss von Praktikern (ZÄ, ZT, PT) mit dem Ziel der Prävention und Therapie der CMD
  • Informationsplattform zum Thema CMD, Therapeutenverzeichnis, insbesondere

Computergestützte Diagnostik - computergestützte Therapie der CMD

Gesellschaft für interdisziplinäre Zahnmedizin

Informationsplatform sowie Therapeutenverzeichnis
Zahnärzte, Phasiotherapeuten, Therapeuten

Interdisziplinäres Vorgehen vorrangig

International Convent of Craniomandibular Orthopedics
Sektion Deutschland e.V.

  • Informationsplattform
  • Therapeutenverzeichnis

Die craniomandibuläre Orthopädie ist die Wissenschaft, die sich mit der Okklusion der Zähne beschäftigt.

Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik

  • Informationplattform
  • Therapeutenverzeichnis
  • Koordination mit Fachärzten und Therapeuten
  • Dross-Schiene

Manuelle Funktionsanalyse der Kiefergelenke

Deutsche Gesellschaft für manuelle Medizin

  • Informationsplattform

Reversible Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat, manuelle diagnostische und therapeutsiche Techniken an der Wirbelsäule und den Extremitäten.

Internationale Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin e.V.

  • Informationsplattform
  • Therapeutenverzeichnis

Störungen an Zähnen oder Kiefer können zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen des gesamten Körpers führen.

Cranio Facial Therapy Academy

  • Informationsplatform Physiotherapeuten und Zahnärzte
  • Fortbildungsforum
  • Therapeutenliste

Probleme im craniofascialen Bereich und der biopsychosozialen Komponente

IFCFS

  • Physiontherapie
  • Manualtherapie
  • Craniosacraltherapie
  • Therapeutenverzeichnis

 

Deutscher Verein für manuelle Therapie e.V.
(Maitland Konzept)

  • Informationsplattform
  • Therapeutenverzeichnis

 

Behandlung und Therapie mit Hilfe verschiedenener Registriesystem, z.B. dem

Freecorder®BlueFox - digitale Innovation in der Funktionsdiagnostik

Der Freecorder BlueFox unterstützt die Funnktionstherapeuten maßgeblich. Erstmalig ist mit dem Freecorder die berührungslose digitale Aufzeichnung der Kiefergelenksbewegungen möglich. Dabei ermöglicht der Freecorder-BlueFox nicht nur Zahnärzten und Laboren diese Art der Aufzeichnung, sondern erlaubt auch Allgemeinmedizinern durch Kiefergelenkbeschwerden verursachte Symptome verlässlich zu diagnostizieren.

Die Vorteile des BlueFox Freecorder liegen auf der Hand:

Eine Registrierung ist in wenigen Minuten möglich, eine höchste Genauigkeit der Messergebnisse ist gegeben, die Diagnose und Therapie wird durch den Freecorder maßgeblich verbessert, die Patienten werden entlastet.

Der Freecorder Bluefox zeichnet extrem genau in allen drei Dimensionen auf und erlaubt erstmals eine sichere Diagnose und Therapie der Funktionserkrankungen des Kiefergelenks.

Dank des Freecorder BlueFox hat die instrumentelle Funktionsdiagnostik einen extrem hohen Genauigkeitsstandard erreicht.

 

Die craniomandibuläre Dysfunktion

Wer hat sie?
Der subjektive Behandlungsbedarf für CMD wird in der Gesamtbevölkerung auf 3 % geschätzt. 54 Millionen Deutsche leiden unter Kopfschmerzen. Man geht davon aus, dass 92 % aller Kopfschmerzen zahnärztlich abgeklärt werden sollten.
Ähnliche Zahlen werden für Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule angegeben.

Was ist die craniomandibuläre Dysfunktion und wie ensteht sie?
Unter Craniomandibulärer Dysfunktion versteht man das Entgleisen des Zusammenspiels zwischen Zähnen,Kiefergelenk und Kaumuskulatur
Verursacht wird die Krankheit durch eine Fehlbelastung der Strukturen des Kiefergelenks und/oder durch eine Fehlstellung der Gelenkköpfchen bezüglich der Gelenkpfanne (= Fehlstellung des Unterkiefers)..

Schmerzen und Beschwerden
Pressen oder Knirschen der Zähne Zahnschmerzen, empfindliche Zahnhälse Zahnlockerungen, Schmerzen im Bereich der Kiefergelenke, Knacken oder Reibegeräusche, „Der Mund geht nicht richtig auf“, Kieferschmerzen, Verspannung beim Aufwachen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörminderung Schmerzen im Bereich der Ohren, das Ohr ist zu, juckend, Schwindel, Kopfschmerzen / Migräne, Gesichtsschmerzen, Mundbrennen, Druck auf dem Kopf, Berührungsempfindlichkeit der Kopfhaut,Augenflimmern, Schmerzen hinter den Augen, Doppeltsehen, Lichtempfindlichkeit, Sehsörungen / Schwindel ..

Die craniomandibuläre Dysfunktion ist eine Erkrankung des Kiefergelenks, die sich fast schon zu einer Volkskrankheit entwickelt. Viele Menschen leiden unter den verschiedensten Symptomen (siehe auch weiter unten), die sie erst mal nicht in Zusammenhang mit Kiefergelenk und Wirbelsäule bringen. Ist die Biodynamik des Kiefergelenks aber gestört, so kann es den Gesundheitszustand des Patienten erheblich beeinträchtigen. Die Ursachen sind meist: falscher Biss, verlorener Biss, zu hoher Zahnersatz oder zu niedriger Zahnersatz, sowie kieferorthopädische Maßnahmen. Hat man die craniomandibuläre Dysfunktion bei Ihnen diagnostiziert, so kann mit der Schienenherapie begonnen werden. Voraussetzung für die Schienentherapie ist die Ermittlung der therapeutischen Position des Unterkiefers. Dazu werden mittels computergestützter Bewegungsanalyse des Kiefergelenks die Bewegungsspuren des Unterkiefers dreidimensional aufgezeichnet, die therapeutische Position innerhalb des funktionellen Gelenkraums bestimmt (Bissnahme mit dem Computer) und die biodynamische Schiene nach Christiansen im Variocomp computeranalog hergestellt. Begleitend dazu wird in unserer Praxis die Matrixtherapie durchgeführt oder interdisziplinär mit Orthopäden und Physiotherapeuten zusammengearbeitet.

Das Zusammenspiel der Oberkiefer- und Unterkieferzähne nennen wir Okklusion. Wenn Sie den Unterkiefer nur schließen, bezeichnen wir dies als statische Okklusion. Dabei sollten alle Zähne gleichzeitig und gleichmäßig in Kontakt zueinander treten.
Und Sie sollten Ihren Biß nicht erst suchen müssen!
Wenn wir den Unterkiefer zur Seite bewegen treten dessen Zähne mit den Oberkieferzähnen in charakteristischer, aber komplizierter Weise in Kontakt - dynamische Okklusion.
Kein Zahn sollte stören!

Rückenschmerzen

sind mehr oder minder starke Schmerzen des Rückens, die ganz unterschiedliche Ursachen haben können. Mittlerweile sind 80% aller Rückenschmerzen auf die Fehlfunktion der Kiefergelenke zurückzuführen oder durch einen falschen Biss. Diese Schmerzen können ausstrahlen und führen so zu Schulterschmerzen, Nackenschmerzen und Kopfschmerzen ("verspannter Nacken"). Auch eine Beeinträchtigung der Arme und Beine(Taubheitsgefühl, Kribbeln) durch die Ausstrahlung der Schmerzen wir häufig beobachtet.

Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen und Migräne:

pochende und hämmernde Schmerzen meist im Schläfenbereich. Die Migräne wird oft von einer Überempfindlichkeit gegen Licht, Geräusche und auch Gerüche begleitet . Migräne, ausgelöst durch die craniomandibuläre Dysfunktion, kann und sollte behandelt werden, da der Betroffene einem hohen Leidensdruck ausgesetzt ist. In manchen Fällen treten kurz vor der Migräneattacke und dem Kopfschmerz Sehstörungen auf. Man kann dann von einer "Migräne mit Aura" sprechen. Augenflimmern, Schleier, Schlieren können vor dem Auge erscheinen, "blinde" Flecken im Gesichtsfeld, so dass man nicht mehr richtig lesen und sehen kann. Es kommt auch zum bekannten, "Kribbeln" in den Armen, Lähmungserscheinungen in Beinen und Armen, Sprachstörungen oder Schwindel.

Schwindel und Gleichgewichtsstörungen: Der Schwindel ist eine Gleichgewichtsstörung, die sich beim Betroffenen in einem Gefühl des Drehens oder Schwankens niederschlägt. In manchen Fällen kommen weitere Symptome der Gleichgewichtsstörung, wie Übelkeit, Schwanken oder Taumeln, Erbrechen, Schweißausbrüche oder Schwarzsehen hinzu. Der Schwindel tritt häufig nach plötzlichem Aufstehen (sog. Lagerschwindel) oder schnellem Drehen des Kopfes auf. Treten neben dem Schwindel auch Sehstörungen, Ohrgeräusche oder Kiefergelenksknacken oder Schmerzen im Kiefergelenk auf, sollten Sie auf alle Fälle an CMD denken.

Zähneknirschen, Kiefergelenksknacken, Zahnlockerungen: Nachts sollte der Kiefer ruhen. Tut er das nicht, Mahlen die Zähne aufeinander, Sie Knirschen mit den Zähnen oder Beissen die Zähne fest aufeinander. Die Folge: massive Verspannungen im Kiefer, Zahnabrieb, eventuell schon Zahnlockerungen und empfindliche Zahnhälse. Ursachen: neben hoher psychischer Belastung (Stress) können auch schief sitzende Zähne, Zahnlücken, schlecht angepasste Füllungen oder falscher Zahnersatz die Auslöser sein. Die daraus resultierende Verschiebung des Kiefers macht sich dann nicht mehr nur an den Zähnen bemerkbar, sondern geht mit den schon bereits mehrfach erwähnten Symptomen, wie starke Verspannungen im Nacken oder Rücken, Beschwerden an der Wirbelsäule oder Ohrenschmerzen einher.

Diagnostik und Therapie der Erkrankungen des Kiefergelenks

Therapie: Die computergestützte Therapie der Kiefergelenkerkrankung besthet darin, durch eine über den Zähnen befestigte Schiene die Fehlstellung des Gelenks zu beheben. Durch den optimalen Einbiss in die Vertiefungen der Schiene das Gelenkköpfchen in eine optimale Stellung zentriert. Das als berührungslos, gelenknah aufzeichnendes Messgerät (Condylocomp)stellt die dreidimensionale Gelenkfunktion mit hoher Genauigkeit dar. Die Messungen erzeugen keine gesundheitliche Belastung. Angeschlossen an das Diagnosegerät ist der Variocomp.

 

     

 

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Infos für unsere Patienten

Praxis für Zahnheilkunde - Zahnarzt Gerd Christiansen
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Diagnostik und Therapie der Erkrankungen des Kiefergelenks
( Craniomandibuläre Dysfunktion )

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Unsere Bücher zum Thema:

"Nie wieder verlorener Biss"

Nie wieder verlorener Biss

erschienen im Januar 2009
ISBN 978-3-00-026738-3

Preis: 98,00 EUR
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Zur Buchbestellung


"Das Kiefergelenk verstehen"

Nie wieder verlorener Biss

erschienen im Herbst 2012
ISBN 978-3-00-039806-3

Preis: 179,00 EUR
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Zur Buchbestellung

 

HERZLICH WILLKOMMEN

bei CMD-COMPACT, dem Info-Portal für Zahnärzte und Ärzte.

Gerd Christiansen ZahnarztAuf unserer Infoseite rund um das Thema CMD erfahren Sie alles über unsere Seminare und Fortbildungen, sowie über unserere Veröffentlichungen zum Thema.

 

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Die optoelektronische Darstellung der manuellen Funktionsanalyse. Kursserie für die Kiefergelenksdiagnostik und für die Schienentherapie.

Hier spricht der Praktiker. ZA Gerd Christiansen vermittelt in seinen Kursen profundes, in 27 Jahren intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie erworbenes Wissen. Mit viel Engagement und Herzblut stellt er sein Konzept zur optoelektronischen Darstellung der manuellen Funktionsanalyse vor. Dabei werden bestehende zahnärztliche Denkmodelle hinterfragt. Wissen aus der Orthopädie und Allgemeinmedizin wird integriert. Mit Hilfe eines optoelektronischen Messystems werden präzise Aufzeichnungen der Kiefergelenkbahnen zur Diagnostik und Therapie erstellt.

Nach einer herzlichen Begrüßung und gestärkt mit einer Tasse Kaffee beginnt der Kurs in den Räumen der Praxis von Zahnarzt Gerd Christiansen. Man kann die Begeisterung Gerd Christiansens für sein Fach deutlich spüren, wenn er über die Anatomie und die Funktion des Kiefergelenks spricht. Für ihn ist es eine Selbstverständlichkeit dabei über den zahnmedizinischen Tellerrand hinauszuschauen.

Aus der Orthopädie ist bekannt, dass jedes gesunde Gelenk einen physiologischen funktionellen Gelenkraum aufweist. Dieser Raum lässt sich am Kiefergelenk bis zu einem gewissen Grad durch den Behandler komprimieren. Ist der Gelenkraum reduziert, kommt es somit zu einer Einschränkung der Bewegungskapazität und unter Umständen zu Schmerzen. Das Kiefergelenk läßt sich also passiv nach dorsal, kranial und medial manipulieren. Dabei weichen die Werte für den Kiefergelenkerkrankten charakteristisch von den Aufzeichnungen für den Kiefergelenkgesunden ab.

Gerd Christiansen wird nicht müde zu betonen, daß die Anatomie des Kiefergelenks und der funktionelle Gelenkraum dreidimensional sind. So ist auch eine geringgradige Verlagerung der Diskus- Kondylusrelation in der Transversalebene eine mögliche Ursache für Tinnitus und Auslöser für manche Symptome der Craniomandibulären Dysfunktion.

Aber wie groß ist dieser funktionelle Gelenkraum normalerweise? Wie sind die Dimensionen von Diskus, Kondylus und der Fossa des Kiefergelenks beschaffen? Wie schützt die Okklusion den funktionellen Gelenkraum? Wie korreliert die Präzision im Bereich der Okklusion mit der passiven Beweglichkeit des Kiefergelenks?

Mit diesen Fragen führt Gerd Christiansen seine Zuhörer immer weiter in sein Konzept zur optoelektronischen Darstellung der manuellen Funktionsanalyse ein. Sowohl der Kiefergelenkgesunde, als auch der Kiefergelenkerkrankte können mit hoher Genauigkeit die habituell eingenommene Kontaktsituation (HIKP) reproduzieren. Die Abweichung zwischen zwei mit einem präzisen Messystem ( z.B. Condylocomp®, Freecorder®) gemessenen Positionen (HIKP) liegt in der Regel unter 0,04mm im Bereich der Messmarker.

Gerd Christiansen hat diese Interkuspidationskonstanz an vielen hundert Patienten im laufe der Jahre gemessen und dokumentiert. Sowohl die Konstanz der HIKP, als auch der passive Gelenkraum, als auch die Bewegungen der Kiefergelenke sind mit Hilfe geeigneter Verfahren exakt und reproduzierbar messbar. Daraus entstanden ist die Systematik der „Bissnahme subjektiver erster Kontakt“.

Damit das neue Wissen nicht nur ein theoretisches bleibt, misst Gerd Christiansen direkt am Kursteilnehmer sowohl mit Hilfe des Condylocomp® als auch des Freecorders® die Interkuspidationskonstanz und führt systematisch die Aufzeichnung der Kiefergelenkbahnen durch.

Wieviel Druck benötigt man um den retralen passiven Gelenkraum zu messen? Wie verhält es sich damit beim transversalen Gelenkraum? Welche Bahncharakteristika sind in den Aufzeichnungen zu erkennen? Sind Beschleunigungs- oder Abbremsphänomene zu beobachten? Kommt es zu einer Deviation oder zu einer Deflektion? Knackt das Gelenk? An welchem Punkt der Bahn findet das Knacken statt? Und vor allem, welche Rückschlüsse lassen sich daraus für die Diagnostik und die Therapie des Kiefergelenks ziehen?

Hier führt Gerd Christiansen das Verständnis für die Anatomie des Kiefergelenks, die Befunderhebung und die optoelektronische Aufzeichnung der Gelenkbahnen zu einer Einheit zusammen. Der Kreis schließt sich. Die anatomischen Strukturen bilden sich in den Kiefergelenkbahnen ab. Die Aufzeichnungen lassen Rückschlüsse auf mögliche pathologische Veränderungen in den Strukturen zu. Gleichzeitig eröffnet sich aber für den Zahnarzt die Möglichkeit präzise Korrekturen im Kiefergelenk über eine gezielte Veränderung der Okklusion zu erreichen.

Der Kursteil „Verständnis und Befunderhebung“ bei Gerd Christiansen gibt einen tiefen Einblick in die Welt des Kiefergelenks und macht Appetit auf den zweiten Kursblock. Dieser beinhaltet die „Interpretation“ pathologischer Bahnverläufe – Was passiert im Gelenk? – bis zur Ermittlung der exakten therapeutischen Position mit Demonstration der Herstellung der biodynamischen Schiene.